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Die erste Reise  The first voyage

 

10. August 2013 - Saturday

Heute ist der erste Tag unserer ersten Reise. Viele Dinge müssen an Bord nun auf die schnelle Tour erledigt werden. So erhält z. B. unser Fernseher seine  Wandhalterung. Loona und Mr. H. junior sind schon ganz aufgeregt. Leo bleibt ganz locker. Sie ist schon sehr lange dabei und war mit Jürgen und seiner alten "Bahia" oft unterwegs. Gegen 15 Uhr kommt Horst an Bord. Er fährt vorerst mit. Um 18:10 verholen wir dann aus dem inneren alten Hafen etwa 300 m in Richtung der Seeschleuse.

Today is the first day of our first journey. Many things must be now taken care of on board quickly. So e. g. our television set gets his wall mount. Loona and Mr. H.  junior are already quite excited. Leo remains quite cool. She already was often underweay with Jürgen and his old "Bahia". Toward 3 p. m. Horst arriv es on board. He comes with us first. Around 18:10 we sail pacifico out of the inner harbour 300 m to the lock.

 

 

 

 

11. August 2013 - Sunday

Kurz vor 05:30 Uhr legen wir ab. Hafenmeister Heiner hat pünktlich seinen Posten in der Schleuse eingenommen. Sehr zuverlässig! Er hat dafür auf sein Ausschlafen heute verzichtet. Loona ist erst einmal wieder aufgeregt. Das ist wieder alles neu für ihr junges Leben. Nach dem Verlassen der Schleuse geht Loona erst einmal in Deckung. Für uns gibt es nun ein Frühstück in der Plicht. Der Himmel ist leicht bewölkt, ein westlicher Wind Stärke 3 und das ablaufende Wasser bringen uns zügig nach Emden, unserem ersten Ziel.

We sail shortly before 05:30 o´clock. Harbormaster Heiner has taken his position in the lock on time. Very reliable! He has done without his having a good sleep for this today. Once, Loona is excited again. All this is new again for her young life. After leaving Weener lock Loona goes into cover again. There is a b reakfast for us in the Plicht now. The sky is easily cloudy, a westerly wind strength 3 and the water flowing off b rings us speedily to Emden, our first aim.

 

Bereits um 08:30 Uhr laufen wir in Emden ein. Wir nehmen uns Zeit und besuchen die Stadt Emden, einschließlich Fisch essen im Hafen. Für Loona fällt auch wieder ein Stück Matjes ab. Sie will unbedingt auch für Mr. H. junior und Leo Fisch mitbringen. Jürgen hat es gar nicht einfach, ihr klar zu machen, dass Mr. H. junior nur auf Bananen steht und Leo immer satt ist. Ab 18:00 Uhr ist der Himmel bedeckt und Schauer im  Anmarsch.

We arrive in Emden already at 0 8:30 hours. We take our time and go to the city of Emden, eat fish inclusively in the port. A piece of Matjes for Loona again, too. She wants absolutely also bring along some fish for Mr. H. junior and  Leo. Jürgen isn't simply tired of making clear to her that Mr. H. junior only likes bananas and Leo never hungry is. The sky is covered and shower take place as of 6:00 p. m.

12. August 2013 - Monday

Der Tag beginnt trocken. Kurz nach 7 Uhr morgens verlassen wir den Außenhafen von Emden. Wir wollen heute die Segel testen und im Anschluß mit der auflaufenden Tide nach Delfzijl fahren. Das Frühstück gibt es nach dem Ablegen. Loona hat die ersten ruhigen Momente. Es ist alles unbekannt, aber nicht alles gefährlich. Das ist schon einmal ein Fortschritt. Ihr Platz beim Ablegen ist in der Plicht. Mit angelegter Schwimmweste. Ist das Boot frei von Land und das Relingnetz wieder geschlossen, darf sie auch an Deck. Sie muß dann eben etwas aufpassen, um bei den Leinen- und Fenderarbeiten aus dem Weg zu gehen. Mit der Zeit lernt sie diese Handgriffe kennen, dass das nicht gefährlich sein muss und wie sie aus dem Weg und doch dabei ist.

The day starts dryly. We leave the outer port of Emden shortly after 7 o'clock in the morning. We want to test the sails and drive to Delfzijl later with the flood today. We have our bbreakfast after leaving the ponton. Loona has the first peaceful moments. She realize that e verything is unknown but not everything is dangerous. This is a progress. Her place when we leave our berth is in the cockpi t. Equipped with her life jacket. If the b oat is free from shore and the ship´s rail net closed again, she can also go on deck. Then she must pay attention to the linen and fender works around. She gets to know these work s, that this doesn't have to be dangerous and how she is close by and save too.

 

 

Bereits um 08:40 Uhr erreichen wir den sogenannten K-Weg, eine kleine Abkürzung in der Emsschleife Richtung See gleich westlich von Delfzijl. Hier setzen wir die Fock. Die Maschine hat jetzt Pause. Bei einer angenehmen Windstärke 3 aus SSW geht es langsam mit einer Geschwindigkeit von 4 kn stromabwärts. Simone und Loona segeln nun das erste Mal. Es ist ein herrliches Gefühl, nur das Rauschen des Wassers zu hören. Wir segeln 1 Stunde, dann will die Tide, dass wir langsam Richtung Delfzijl Kurs ändern. Das Wetter bleibt herrlich und bei der Emstonne 45 gehen wir dann auf Gegenkurs.

 

 

We reach the so-called K way, a little abbreviation in the e msbight direction sea west of Delfzijl already at 0 8:40 hours. We put the foresail here. The machine has a b reak now. S lowly at a pleasant strength of wind force 3 from SSW with a speed of 4 kn we sail downriver. Simone and Loona sail now for the first time. It is a marvelous feeling to hear only the babbl ing of the water. We sail 1 hour, then the tide change and wants to bring us to Delfzijl slowly. The weather remains marvelous and we then go at the Emsbuoy 45 on counter-course.

 

  Es ist 11:40 Uhr, als wir den Zeehavenkanaal erreichen. Er ist die Zufahrt nach Delfzijl und ziemlich lang. Man fährt mit der auflaufenden Tide gut eine halbe Stunde, bis man den eigentlichen Hafen erreicht. Es gibt hier sehr viel Industrie und den entsprechenden Schiffsverkehr dazu. Es kommen auch viele Binnenschiffe aus den Kanälen über die Schleuse von Delfzijl durch den Zeehavenkanaal auf ihrem Weg in die Ems entgegen. Die Südseite des Kanals ist voller Industrie. Diese beeinflusst leider auch den Ort Delfzijl sehr. Kurz vor der Einfahrt in den Zeehavenkanaal melden wir uns brav bei der Revierzentrale an. Es ist gut, wenn man ein paar Kenntnisse in Niederländisch hat. Es geht aber auch auf Deutsch und Englisch. Nur nicht melden sollte man sich nicht! Die Zentrale ist sehr wachsam. Die Gespräche der Zentrale, die man so während der Fahr mithört sind nicht sehr verständlich. Der niederländische Slang ist, wie in allen anderen Ländern auch, allgegenwärtig.

It is 11:40 o'clock when we reach the Zeehavenkanaal. He is the approach to Delfzijl and rather long. One drives with the coming high tide half an hour well u ntil one reaches the real port. There is v ery much industry alongside the channel and ship traffic here. Also many inland ships come out of the channels over the lock from Delfzijl to use the Zeehavenkanaal on her way to the river Ems. The southern side of the channel is full of industry. Unfortunately, this also influences the place Delfzijl very much. Shortly before the entry into the Zeehavenkanaal we check in  at the area head office. It is good if one has a couple of knowledge in Dutch. However, it also works in German and English. One only shouldn't himself report not! The head office is very watchful. The conversations of the head office during our drive isn't very understandable. The Dutch slang is, like in all other countries also, ub iquitous.

 

 

 

Gleich nach dem Festmachen geht es zum Spaziergang an Land. Loona hat Sehnsucht nach etwas Wiese, Mr. H. junior will eine frische Banane von Land und Leo liegt schon wieder oben auf dem Sofa. Leider verschwindet der blaue Himmel. Zusammen bummeln wir zum Emsstrand. Auf dem Weg dahin treffen wir auf die erste Stromtankstelle für Elektrofahrzeuge.

Just after berthing we go for a walk. Loona is longing for some green grass. Mr. H. junior wants to get a fresh banana from shore and Leon is still lying on her place at the port side sofa again. Unfortunately, the blue sky disappears. We stroll to the beach of the Ems together and find the first electric current station for electric vehicles.

 

Weiter geht es in die Fußgängerzone von Delfzijl. Wir kommen während der Öffnungszeiten der Geschäfte an. Trotzdem ist die Fußgängerzone irgendwie ausgestorben. Kaum ein Besucher ist hier anzutreffen. Viele Geschäfte sind leer. Als wir wieder im Hafen ankommen, haben wir Besuch bekommen. Ein großer Bohrinselversorger hat sich zwischen Pier und unserem Yachtanleger geschoben.

13. August 2013 - Tuesday

Der Tag beginnt mit geringer Bedeckung aber mit Schauern. Wir wollen heute nach Emden versegeln, weil Horst wieder nach Hause muss. Für ihn wollen Harry und Bonni von der Arielle an Bord kommen. Um 11:00 Uhr legen wir ab. Mit ablaufender Tide fahren wir den Zeehavenkanaal nach Osten Richtung Ems. Bei ablaufender Strömung nutzen die ansässigen Industrien die Gelegenheit um ihre Abwasser loszuwerden. Eine entsprechende Brühe und viel Schaum begleiten uns. Als wir um 12:20 Uhr wieder auf der Ems sind, bekommen wir bei der Emstonne 63 einen Hagelschauer ab. Für einen Drink mit Eis lohnt es sich aber nicht. Pünktlich um 13:30 Uhr machen wir wieder am Zollanleger fest. Eigentlich wollten wir die Marina im Emder Außenhafen anlaufen. Gleich neben dem Zollponton. Die ist aber völlig überlaufen. Um 15:00 Uhr verlassen Jürgen und Horst die pacifico. Jürgen bringt Horst zurück nach Weener. Dort warten sein Auto und Harry und Bonni. Kurz vor 18:00 Uhr ist Jürgen mit den beiden zurück an Bord. Harry hat sich bereits nur wenige Minuten später in der Küche der pacifico eingelebt.

The day starts with a low covering but with showers. We want to go to Emden today because Horst has to go home again. For him Harry and Bonni of Arielle want to come on board. We leave at 11:00 o'clock and sail the Zeehavenkanaal with a tide going off to the east direction Ems. The resident industries use the opportunity of the down going tide to get off theirs sewage. A corresponding b roth and much foam accompany u s. When we are on the Ems at 12:20 o'clock again, we get a short hailstorm at the Emstonne 63. For a drink with ice, however, it isn't worthwhile. We fix on to the custom jetty at 1:30 p. m. again. Actually we wanted to call at the Marina in the Emder outer port. Just next to the custom pontoon. However, this one is overrun completely. Jürgen and Horst leave the pacifico at 3:00 p. m. Jürgen brings Horst back to Weener. His car, Harry and Bonni waits there. Shortly before 6:00 p. m. Jürgen is with both back on board. Harry has settled down in the kitchen of the pacifico already only few minutes later.

14. August 2013 - Wednesday

Es ist windig geworden. Die Tide ist gegen uns. Hier im Hafen weht es aus Nordwest mit Stärke 4. Der Himmel ist fast bedeckt bei 18°C. Wir bleiben heute hier, da es emsabwärts noch mehr weht. Kurz nach 13Uhr verholen wir 50 Meter zur Marina des Emder Yacht Clubs hier im Außenhafen. Das ist schnell erledigt. Gute Stege und passende Poller sind vorhanden. Bei der Außenreling des Servicepontons muß man darauf achten, die Stützen beim Anlegen nicht zu verbiegen. Danach kommen zum Wind wieder Schauer dazu. Simone und Bonni fahren einkaufen, während Jürgen und Harry Diesel auffüllen und Frischwasser übernehmen. Loona lebt sich langsam ein. Bei Manövern weiß sie inzwischen, wo ihr Platz ist. Trotzdem ist sie dabei noch immer sehr aufgeregt. Hier in der sauberen Marina ist alles für die Versorgung vorhanden. Sehr gewöhnungsbedürftig ist die Dusche. Alle Tätigkeiten unter der Dusche sollten schnell vorgenommen werden, denn die eingeworfenen 50 Cent sind schnell verbraucht und dann ist das warme Wasser weg. Abduschen geht dann nur noch kalt, es sei denn, man möchte schnell einmal nackt, nass und eingeseift die Dusche verlassen, um Geld nachzuzahlen.

It has got windy. The tide is against us. It blows here in the port from the northwest with strength 4. The sky is nearly complete covered at 18° degrees Celsius. We stay here today because it blows more downriver too. Shortly after 1 p. m. we shift pacifico 50 meters to the Marina of the Emder Yacht Club here in the outer port. This is done fast. Good footbridges and fitting b ollards are available. We must take care not to b end  the outer rail of the service pontoon when we arrive. After that showers comes too. Simone and Bonni drive shop while Jürgen and Harry fill fuel and fresh water in the tanks. Loona settles down slowly. At maneuvers she knows meanwhile where her place is. She is nevertheless still very excited. Everything is available here in a clean Marina for the supply. The shower is very requiring habituation. All activities u nder the shower should be carried out fast b ecause the inserted 50 cents are u sed up fast and the warm water is then gone. Giving a shower then only coldly u nless one would like nakedly, quick, wet and soaped leave the shower only to pay money extra.

15. August 2013 - Thursday

Es dämmert gerade, als wir aufstehen. Der Himmel ist klar bei 13°C. Leider ist es fast windstill. Wir wollen heute bis zur Insel Borkum kommen. Um 06:20 Uhr geht es los. Die Abfahrt klappt wieder gut. Loona macht das Ablegemanöver brav auf ihrer Sitzbank in der Plicht mit. Als das Relingnetz geschlossen ist, schickt sie Jürgen gleich an Deck zu den Anderen. Dort sieht sie den Arbeiten gespannt zu.

It dawns just when we get up. The sky is clear at 13° degrees Celsius. Unfortunately, it is almost still. We want to reach the island of Borkum today. We starts at 06:20 hours. The departure turns again well. Loona stays during on the benh while the other do the maneuver. When the ship´s rail net is closed, Jürgen sends her on deck to the others at once. She watches the work tensely there.

Wir lassen Delfzijl an  Backbord liegen und nehmen eine kleine Abkürzung seewärts unter der deutschen Küste. Den sogenannten K - Weg. Dort setzen wir alle Segel. Ab 08:15 Uhr hat die Maschine Pause. Nun wird es angenehm ruhig an Bord. Wir hören jetzt nur noch den Wind und das Wasser um uns herum. Entspannung pur. Das müsste eigentlich jeder Mensch einmal erleben! Simone übernimmt das Steuer und Jürgen macht mit Loona Entspannungsübungen auf dem Vordeck. Der Wind hält sich leider zurück. Mehr als 4,4 Kn Geschwindigkeit sind mit dem Ebbstrom nicht zu schaffen. Unsere pacifico lässt sich auch bei diesem leichten Wind gut steuern. Verändert man den Winkel des Besans zum Wind, kann man sehr gut den Druck auf unser Ruder unter Wasser minimieren. Der Rudergänger ist dankbar. Durch den leichten Wind sind wir nicht rechtzeitig an der Fischerbalje, der Einfahrt nach Borkum. Eineinhalb Stunden vorher muss der Motor zur Unterstützung ran, damit wir nicht in den Flutstrom geraten.

We leave Delfzijl on our port side and take a little short cut seaward under the German coast. The so-called K-way. We set all sails there. The machine has a break at 08:15 hours. It gets pleasantly quiet on board now. It gets pleasantly quiet on board now. We only hear the wind and the water around us now. Diversion pure. Everybody should experience this once! Simone takes the steering wheel and Jürgen does diversion exercises with Loona on the foredeck. Unfortunately, the wind holds back. More than 4,4 knots speed cannot be done with the ebb stream. Our pacifico can be headed well also at this light wind. If we changes the angle of the aft boom to the wind, we can minimize the pressure on our rudder under water very well. The helmsman is grateful. Due to the light wind, we aren't punctual at the Fischerbalje, the entrance to the island Borkum. The engine must help, before we get into the high tide current.

Kurz vor der Fischerbalje bergen wir alle Segel. Es ist jetzt 10:50 Uhr. Dann laufen wir nach Borkum ein. Eine Stunde später sind wir im Kommunalhafen von Borkum an einem der alten Kriegsschiffpontons fest. Diese hat die deutsche Marine bei ihrem Abzug 1996 zurückgelassen. Yachtfestmacher haben an den großen Pontons bei windigem Wetter ihre Probleme. Leicht können sie scheuern oder haken. Eine regelmäßige Kontrolle ist wichtig! Die Preise hier im Hafen sind gewöhnungsbedürftig. Bleibt man nur einen Tag, ist ein Liegegeld von 1,10 €/m fällig, ohne Kurtaxe. So weit so gut. 3,- € werden pro Tag für einen gewünschten Landstromanschluss fällig. Für 100 L Frischwasser werden 50 Cent genommen. Will (muss) man länger als einen Tag bleiben, wird Kurtaxe fällig. Auch für den ersten Tag. Selbst, wenn man gar keine Möglichkeiten hat diese zu nutzen. Zum Beispiel wegen Loona. Mit Yachthund Loona sind viele Kureinrichtungen für uns gesperrt. Etwa der "normale" Badestrand. Trotzdem werden uns 12,50 €/Tag an Kurtaxe abgenommen. Das sind 2,50 € pro Nase (Die Hundenase zählt auch voll !!!) und etwa 80% des täglichen Liegegeldes. Wir haben Yachten gesehen, die abends nach Feierabend des Hafenmeisters gekommen und am frühen Morgen vor Arbeitsbeginn des Hafenmeisters wieder verschwunden sind. Natürlich mit vollen Wassertanks. Mit den großen Summen der so eingenommenen Gelder wird fleißig der Südstrand der Insel zubetoniert.

We take in all sails shortly before the Fischerbalje. It is 10:50 o'clock now. We then enter the waterway to Borkum. One hour later we are moored in the municipal port of Borkum at one of the old warship pontoons. The German navy has left these at her departure in 1996. Yacht docking lines have problems at the big pontoons in windy weather. Being able to easily scour or hook. Regular control is important! The prices here in the port are requiring getting used to. If one stays only a day, there is a demurrage of 1. 10 €m due, without visitor´s tax. So far so good. Three € per day must we must pay for a requested country power connection. For 100 l of fresh water 50 cents are taken. If one wants (must) remain longer than a day, visitor´s tax must be payed. Also for the first day. Especially if one has not the slightest possibilities of using these. For example because of Loona.

Der Wind frischt auf SSE 4-5 auf. Ab 12:30 Uhr regnet es. Jürgen und Loona waren noch an Land, denn da gibt es große Wiesen zum Rennen. Genau das Richtige für Loona! Sie gibt Vollgas. Da sie keine Leine gewöhnt und sehr gehorsam ist, hat sie nun eine Freiheit, von der ein Leinenhund nur träumt. In großen Kreisen jagt sie über die Wiese. Die pure Lebensfreude. Wir wundern uns immer wieder, wie sie es schafft, mit ihren doch recht kurzen Beinen eine solche Geschwindigkeit zu laufen. Kopf nach vorne gereckt, die Ohren angelegt und den Körper langgezogen. Hätte Loona einen buschigen Schwanz, könnte man sie glatt für einen Fuchs halten. Also Jäger, Augen auf beim Schießen! Auf jeden Fall ist es immer eine Freude zuzusehen. Danach legen wir uns alle eine Stunde auf´s Ohr. Sieh´ da, auch Loona macht mit. Inzwischen ist auch Regen gekommen, der am späten Nachmittag in Schauer übergeht. In den Schauerpausen sehen wir uns noch den eigentlichen Yachthafen von Borkum an. Man fährt an ihm vorbei auf dem Weg zum Kommunalhafen. Der Yachthafen hat so einige Tücken. Besonders in den Wassertiefen. Abends wird es wieder trockener und ruhiger. Das Gehoppel der pacifico im hafeneigenen Schwell bei diesen Winden lässt nach. Wegen der Wetteraussichten beschließen wir morgen einen Borkumtag einzulegen. Trotz der geliebten Kurtaxe.

The wind refreshes 4-5 on SSE. It rains as of 12:30 o'clock. Jürgen and Loona still were ashore because there are big meadows for the running there. Exactly the right thing for Loona! She gives full throttle. No cord is used and Loona is very obedient, so she has a liberty now of which a linen dog only dreams. She speeds over the meadow in big circles. The pure zest for life. We are surprised again and again about her short legs and how she makes such a speed to run. Head stretched forwards, the ears laid out and the body stretched. If Loona had a bushy tail, one could regard her as a fox smoothly. So look out hunters at the shooting! In any case it is always a pleasure of watching Loona´s activities. After that we all hit the pillowput for an hour. Look! Loona also goes along with that. Rain which changes into showers in the late afternoon has come in the meantime, too. We still take a look at the real yacht port of Borkum in the shower breaks. One pass him on the way to the municipal port. The yacht port has some pitfalls. Particularly in the depths of water. In the evening, it gets drier and more quiet again. The hopping of the pacifico in the port own swell at these winds falls off. Because of the weather outlook, we decide tomorrow to insert a day on the island. Inspite of the dear health cure cab.

16. August 2013 - Friday

Es ist 8 Uhr am Morgen. Ein hoher Luftdruck, der schöneres Wetter ankündigen würde ist nicht in Sicht. Der Himmel ist zur Hälfte bedeckt und der Wind bläst aus Süd mit fast 5 Windstärken. Wir gönnen uns ein schönes Frühstück, nachdem die blöde Kurtaxe für heute beglichen ist. Die Stadt Borkum ist gar nicht so dumm, bemerkt Jürgen nach kurzem Überlegen. Bevor das Geld in den Umlauf der Insel geht, wird es als Taxe gleich an die Stadt selbst abgeführt. Das erspart den Umweg über die Geschäfte. Wir gehen alle zur Bushaltestelle hier im Hafen ganz in der Nähe des ehemaligen Feuerschiffes, das hier nun touristischen Zwecken dient. Das Busnetz ist gut ausgebaut. Es sollte also keine Probleme bereiten, vom Hafen in die etwa 6 Km entfernte Stadt und zurück zu gelangen. Um 10:29 Uhr soll also hier ein Bus kommen. Der Himmel zieht sich inzwischen zu. Der Bus sieht das anders. Er kommt ganze 15 Minuten später. Entsprechend ist dann der Fahrstil in die Stadt. Er hat durchaus südeuropäische Züge. Wir müssen Loona im Bus extra sichern. Am Busbahnhof der Stadt angekommen, geht es zum Kleinbahnbahnhof und weiter zum Nordstrand. Das sind alles kurze Wege und gut zu laufen. Bonni ist, wie immer, barfuss unterwegs. Im Laufe der schuhlosen Jahre hat sie allerdings einen hervorragenden Blick für Objekte, die ihren Füssen gefährlich werden könnten, entwickelt. An der Uferpromenade des Nordstrandes laufen wir weiter östlich zum Hundestrand. Vorher dürfen wir mit Loona nicht zum Wasser abbiegen. Loona muss hier sogar an die Leine.

It is 8 o´clock in the morning. A high air pressure which would announce finer weather isn't in sight . The sky is covered half and the wind blows from the south with almost strengths  5. We allow ourselves a beautiful breakfast after the silly health cure cab is payed for today. The city of Borkum isn't that stupid at all, Jürgen remarks after thinking it over briefly. Before the money goes into the circulation of the island, it is led away to the town as a cab at once itself. This saves the detour via the business. All of us completely go to the bus stop here in the port nearby the former lightship which serves tourist purposes here now. The bus network is fully developed well. So it shouldn't cause any problems to reach to the about 6 km remote town and back to the port. So a bus shall come here at 10:29 o'clock. The sky clouds over meanwhile. The bus sees this differently. He comes all of 15 minutes later. The style of driving to the town is then corresponding . Thoroughly south European features. We must safeguard Loona extra in the bus. Arrived at the bus station of the town we walk to the narrow-gauge railroad station and further to the north beach,. All these are short ways and good to walk. Bonni is barefootedly underway like always. In her shoeless years she has developed an excellent look to see feet dangerous objects. We walk further east at the promenade of the north beach to the dog beach. We mustn't turn off with Loona to the water before. Loona must here even to the cord.

Die Uferpromenade des Nordstrandes ist ganz auf die Besucher ausgerichtet, die noch Geld nach Zahlung der Kurtaxe haben und nicht wissen, was sie damit machen sollen. Das Preisniveau ist allerdings für eine Urlauberinsel der Nordsee angenehm normal. Es gibt Preise, die dem Festland sehr ähnlich sind. Ausgenommen davon sind natürlich alle nicht essbaren Dinge. Auf den Strand und die Strandkörbe wird peinlichst geachtet. Man könnte sich als Ortsfremder, vielleicht sogar mit einem Hund, in einen falschen Strandbereich "verlaufen". Am besten gar nicht erst versuchen! Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Auch die Auswahl der Strandbuden ist ansprechend für jung und alt.

The promenade of the north beach is completely aligned fot the visitors who still have money after payment of the health cure cab and don't know what they shall do with that. The price level is pleasantly normal for a vacationist island of the North Sea. There are prices which are very similar to the mainland. Of course all non-food things are excepted from it. The beach and the canopied beach chairs are paid attention to most embarrassingly. One could "get lost" as non-local perhaps even with a dog to a wrong beach area. Don't have a try first best at all! The physical well-being is provided very well. The choice of the beach huts is also attractive for young and old.

Der Hundestrand ist erreicht. Loona wird zu ihrer Freude die Leine los. Gleich posiert sie vor "Ihrem" Schild "Hundestrand". Dann gibt sie erst einmal wieder Vollgas. Doch der weiche Sand schluckt auch viel von ihrer Laufenergie. Der Hundestrand wird von ihr begrüßt - mit einem Haufen. Hier darf ich sein! Dann geht es gleich runter zum Ufer und ab ins Meer. Nur erst einmal mit den Pfoten, denn das Wasser lebt. Wir animieren sie, doch den Kampf mit den Naturgewalten aufzunehmen. Schließlich wird sogar ihr Bauch nass! Außerdem riecht das so interessant aus Richtung des Horizonts. Loona streckt ihre Nase so weit es in dieser Brandung geht zum Horizont. Das sieht vielleicht aus! Für sie sind die kleinen Wellen dann doch höher. Aber sie verliert ihre Angst und ist bald von der herrschenden Brandung umgeben. Ab und zu kommt auch einmal ein anderer Hund vorbei - etwas Abwechslung.

The dog beach area is reached. Loona gets off of her cord to her delight. She poses in front of "her" signpost "dog beach" at once. Then she gives full throttle again. But the soft sand also swallows much of her run energy. The Hundestrand is welcomed by her with a dog dirt. I may be here! she then just run down into the seawater. With once only the paws, because the water lives. We encourage her to take the fight with the nature forces anyway. Even her belly finally gets wet! In addition, this smells so interesting from direction of the horizon. Loona stretches her nose so far as possible in this surf to the horizon. Perhaps this looks quite funny! For her the little waves are then higher anyway. But she  loses her fear and is surrounded by the ruling surf soon. Sometimes another dog comes along the beach - from time to time, too.

Der Rückweg führt uns in ein kleines Schnellrestaurant. Dort schmeckt alles gar nicht schlecht. Der Bus zurück kam auch nicht pünktlich. Vielleicht auch gar nicht. Nach 30 Minuten Wartezeit gehen wir alle zur Kleinbahn und fahren damit zurück zum Hafen. Beim Fahrkartenkauf mussten sich Jürgen und Loona kurz von den Anderen trennen. Das gefiel Loona gar nicht. Mit einem Ruck zog sie den Kopf aus dem Halsband und jagte den Bahnhof entlang zu den Anderen, bis sie plötzlich merkte, das Jürgen nun auch weg ist. Sie entscheidet sich dann für den größeren Teil unserer Gruppe und ließ Jürgen allein Fahrkarten holen. Die Fahrgäste in den wartenden Wagen biegen sich vor lachen, bei dieser Aufführung. Den Tag lassen wir an Bord ruhig zu Ende gehen. Auch der Regen kommt am Abend zurück. Wir planen morgen nach Norderney zu versegeln.

The way back leads us into a small fast restaurant. There everything doesn't taste bad at all. The bus didn't come back on schedule either. Perhaps also not at all. After 30 minutes waiting time all of us go to the narrow-gauge railroad and return with that to the port. At the acquisition of tickets Jürgen and Loona had to part with the others briefly. Loona didn't like this at all. At one go suddenly she pulls her head out of the collar and runs along the station to the others, till she notice, Jürgen is gone now, too. She then decides in favor of the larger part of our group and let Jürgen fetch the tickets alone. The passengers in the waiting wagons bubble over with laughter in front of at this performance. We plan to sail tomorrow to the island Norderney.

17. August 2013 - Saturday

Der Tag beginnt bedeckt mit vielen Regenwolken. Alles ist nass. Draußen sieht es aus, als könnte es gleich wieder regnen. Wir lassen den Tag ruhig angehen. Nach einem guten Frühstück verstauen wir an Bord alles, was fliegen könnte, sollte die pacifico schaukeln. Die letzten beiden Stunden der ablaufenden Tide wollen wir nutzen, um vor die Inseln zu kommen. Um 11:30 Uhr geht es los. Das Ablegen klappt in bereits gewohnter Perfektion. Loona hat sich an ihre Schwimmweste gewöhnt und liegt ganz ruhig auf ihrem Manöverplatz. So lange beim Manöver alles in Ruhe verläuft, bleibt auch sie ruhig. Dabei entgeht ihr nichts. Alle ihre Sinne sind auf Empfang. Unsere Seekarte ist auf das Schiebeluk geklebt. Nur für den Fall, dass es schaukelt. Dann ist das Deck aufgeräumt und die ablaufende Tide bringt uns seewärts. Zwischen den Tonnen 16 und 14 setzen wir Fock und Besan. Der Motor hat wieder Pause. Inzwischen ist es 13:45 Uhr geworden. Wir liegen auf 280° und steuern das Riffgat an.

The day starts covered with many rain clouds. Everything is wet. Outside it looks as if, at once, it could rain again. We let the day come on quietly. After a good breakfast we pack everything on board which could fly, if the pacifico should swing in the sea. We want to use the last two hours of the going off tide to come in front of the islands. It starts at 11:30 o'clock. The departure goes in already usual perfection. Loona has got used to her life preserver and lies on her maneuver place quite quietly. If everything goes at the maneuver at leisure for a long time, she also remains quiet. Nothing escapes her. All her senses are on reception. Our nautical chart is stuck on the booby hatch. In case off swinging in the sea. The deck is then tidied up and the tide brings us  seaward. We put foresail and Besan between the tons 16 and 14. The engine has a break again. It has become 1:45 p. m. in the meantime. We lie on 280° and steer for the Riffgat.

Dann schläft der Wind ein und die Tide wechselt. Kurz vor 14 Uhr sind wir zwischen den Tonnen 11 und 13 angekommen. Es sollte es eigentlich weiter auf See gehen, aber der Wind dreht jetzt hin und her. Von Nord nach West, dann wieder aus Nordwest. Der Wind treibt uns herum, nur nicht in die Richtung, in die wir wollen. Die Zeit verrinnt. Bald sind Wind und Strömung gegen uns. Das einzige, was unter Segel geht ist emsaufwärts. Wir entschließen uns für das Segeln. Also ändern wir unseren Kurs flussaufwärts. Der Wind bleibt um Stärke 4 aus westlicher Richtung. Das Wetter hat sich erheblich gebessert. Jürgen liegt an Deck und schaut in den Himmel.

Then the wind falls asleep and the tide changes. Shortly before 2 p. m. we have arrived between the tons 11 and 13. It should further go actually at sea but the wind is shifting all the tiome. From the north to the west, then again from the northwest. The wind drives us around only not in the direction in which we want to go. The time elapses. There are wind and flow against us soon. What goes under sail is only upriver. We decide on sailing. Therefore we change our course upstream. The wind remains around strength 4 from a westerly direction. The weather has improved considerably. Jürgen lies on the deck and looks into the sky.

 

Loona sitzt auf dem Vordeck und nimmt die korrekte Segelstellung ab. Sie ist auf alles neugierig. Ein Riesenschauer aus Westen kommend, biegt noch rechzeitig nach Norden ab. In Richtung Norderney. Dort wollten wir eigentlich hin. Inzwischen ist es 13:25 Uhr geworden. Von hinten kommt der Bagger "Seekrabbe" näher. Er nimmt auf unseren Zustand als Segler keine Rücksicht und uns die Vorfahrt. In einer Entfernung von etwa 30m Abstand überholt uns das Schiff an unserer Steuerbordseite. Ab und zu noch etwas die Segelstellung korrigieren. Unsere pacifico segelt sehr angenehm unter Fock und Besan.

Loona sits on the foredeck and checks the correct sail position. She is curious about everything. A giant shower coming from the west turns to the north so it don´t hits us. In the direction of the Norderney. This was our today´s target. It has become 1:25 p. m. in the meantime. The dredgerr "sea crab" gets closer from behind. The right of way considers him us our condition as a sailer. The ship overtakes us in a distance of about 30 m on our starboard side. From time to time still correcting the sail position a little. Our pacifico sails very pleasantly under foresail and Besan.

Der Wind frischt noch ein wenig auf West-Nordwest Stärke 4 - 5 auf und treibt uns wieder in Richtung Borkum. Wir segeln am Südstrand von Borkum entlang. Um 15:50 Uhr erreichen wir die Fischerbalje, die Zufahrt nach Borkum. Wir bergen die Segel. Harry übernimmt die Fock, Jürgen den Besan. Simone und Bonni übernehmen das Steuer. Unter Motor geht es dann in die Fischerbalje. Die letzten Seiten im Ostfriesenkrimi werden gelesen.

The wind still refreshes a little from west northwest strength 4 -5 and blows us in the direction of Borkum again. We sail along on the south beach from Borkum. At 3:50 p. m. we reach the Fischerbalje, the entrance to Borkum. We take in the sails. Harry the foresail, Jürgen take the Besan. Simone and Bonni take the steering wheel. Under engine we enter the Fischerbalje. The last pages in the East Frisian crime thriller are read.

Bereits um 16:15 Uhr laufen wir wieder in den Borkumer Kommunalhafen ein. Kurz darauf ist unser heutiger Segeltag beendet. Die Kurtaxe wartet bereits. Als wir diese am frühen Abend bezahlen wollen, ist der Hafenmeister bereits in den Feierabend gegangen. Kurz nach unserem Festmachen wird der Anleger schnell voller. Andere Yachten finden sich ein, um hier zu übernachten. Viele von ihnen kennen die Arbeitszeiten des Hafenmeisters genau. Heute ist Samstag und vor Montag 07:00 Uhr ist dieser nicht mehr zu erreichen.

We enter the Borkumer municipal port already at 4:15 p. m. again. Our sailing day is soon afterwards ended. The health cure cab already waits. When we want to pay these in the early evening, the harbormaster has already gone in his weekend. The ponton gets fast fuller shortly after our arrival. Other yachts come to stay here. Many of them know the working times of the harbormaster exactly. Today is Saturday and before Monday 07:00 hours the harbormaster is not back.

Wir machen uns einen gemütlichen Abend. Bei einem anschließenden Abendspaziergang zur Einfahrt nach Borkum finden wir noch ein paar Austernschalen. Sie kommen erst einmal mit an Bord.

We make a comfortable evening to us. We still find a couple of oyster shells at a following evening walk to the entry to Borkum. They come on board once.

18. August 2013 - Sunday

 

Der Tag beginnt windig, diesig und bedeckt. Wind mit Stärke 6 aus SSW mit leichtem Niederschlag untermalt unser Frühstück. Die letzte Nacht war sehr unruhig. Bonni und Harry sind im Vorschiff in ihren Betten die ganze Nacht Fahrstuhl gefahren. Simone und Jürgen bekommen die Reflektion der Hafenwelle zu spüren, die die gesamte Nacht im Sekundentakt unter das Heck der pacifico klatscht.

The day starts windily, hazily and coveredly. Wind with strength 6 from SSW with an easy rainfall accentuate a soundtrack for our breakfast. The last night was very restless. Bonni and Harry have driven elevator in the forecastle in her beds the whole night. Simone and Jürgen get to feel the Reflektion of the port wave in the complete night in second time claps under the stern of the pacifico.

Es wird ein Urlaubstag auf Borkum. Nachdem Harry und Jürgen vom Einkauf zurück sind (Der Bus kam beides Mal nach Plan!), geht es los zum Südstrand, wieder mit dem Bus. Ab dem frühen Nachmittag ziehen die ankommenden Schauer weiter südlich ab. Der Wind dreht zwischen SW und NW und nimmt langsam ab. Der Borkumer Südstrand ist wahrscheinlich der Ort Borkums der die Kurtaxe verschlingt. Es wird überall gebaut oder ist noch nicht lange fertig. Bonni setzt sich zum Emsufer ab und genießt Meer und Natur. Loona schaut sehnsüchtig hinterher. Zu gerne wäre sie mitgegangen. Auf jeden Fall sind wir einige Kilometer heute unterwegs. Am späten Abend ist der Wind vorbei. Der Himmel wird klar und der Wind bläst nur noch mit Windstärke 3 aus SW - licher Richtung. Morgen soll es wieder raus gehen.

It becomes a day of holiday on Borkum. After Harry and Jürgen are back of the purchase (the bus came according to plan both time!) we starts, again with the bus to the south beach. From the early afternoon the incoming showers further move off to the south. The wind shifts between SW and NW and decreases slowly. The Borkumer south beach is probably the place of Borkum which gets the whole health cure cab. It gets built everywhere or isn't ready yet for a long time. Bonni stands out to the Ems riverside and enjoys sea and nature. Loona afterwards looks longingly. She would have enjoyed going along too. In any case we are some kilometers underway today. In the late evening the wind is past. The sky gets clear and the wind only blows with strength of force 3 from southwesterly direction. Tomorrow, it will go out again.

19. August 2013 - Monday

Der Tag beginnt schwachwindig. Mehr als ESE Stärke 3 ist nicht. Um 11:00 Uhr legen wir ab. Fünfundzwanzig Minuten später erreichen wir die Ems und fahren seewärts. Wir sind noch nicht lange auf der Ems, da kommt ein Riesenschauer aus dem Norden genau auf uns zu. Anscheinend hat er es aber nicht so eilig. Wir lassen die Segel erst einmal unten und machen alles wasserdicht. Der östliche Wind hat aber auch etwas Lustiges. Die Badegäste am Südstrand verlieren ihre Badesachen. Also Wasserbälle und alles, was leicht weggeblasen werden kann. Diesen Umstand nutzen wir, um ein paar Mann-über-Bord - Manöver zu fahren. In einer halben Stunde "retten" wir einen blauen Ballon und einen Wasserball.

The day starts weak windily. More than ESE strength 3 isn't. We leave the harbour at 11:00 o'clock. Twenty-five minutes later we reach the river Ems and goes seaward. We aren't long on the Ems yet, a giant shower comes from the north exactly onto us. He apparently isn't in such a hurry, however. We let the sails below once and make everything watertight. However, the easterly wind also has something funny. The beach visitors on the south beach lose her bathing things. That is beach balls and everything which can be blown away easily. We use this circumstance, to drive two man-overboard - maneuvers and "save" a blue balloon and a beach-ball in half an hour.

Zu dem ankommenden Schauer kommen inzwischen Blitze dazu. Das Gewitter geht dann direkt über dem Borkumer Hafen runter, knapp an uns vorbei. Der Wind wird unregelmäßig und schwächer. Dafür kommt Schwell aus Nordwesten und große Wolkentürme. Der Schwell ist um 12::00 Uhr auf 1,50 m Wellenhöhe angestiegen. Die Fahrwassertonne Nr. 16 liegt gerade hinter uns. Simone übernimmt das Steuer. Wir drehen den Bug ins Riffgat und nehmen die Wellen von vorne. Durch unseren hohen Bug kommt kein Tropfen Spritzwasser an Deck. Die meisten Probleme hat Loona. Sie hat in der Plicht keinen richtigen Halt, wenn das Schiff schaukelt. Da müssen wir uns für die Zukunft etwas einfallen lassen. Simone ist begeistert vom stetigen Auf und Ab. Mr. H. junior und Leo, die unten geblieben sind, haben sich in den Sofas verkeilt, um nicht den Halt zu verlieren. Inzwischen kommen unten aus dem Schiff die ersten Hilferufe unseres Hausstandes. Jemand hat die Wassermelone auf der Anrichte der Küche vergessen. Die spielt nun Melonenbowling mit allem, was darauf liegt. Der Wind bleibt schwach und ohne feste Richtung. Wieder kein Segeln. Wir drehen um. Loona ist alles nicht geheuer. Viele Dinge an Bord entwickeln ein seltsames Eigenleben.

Lightning arrives at the incoming shower meanwhile. The thunderstorm then passes directly over the Borkumer port to us. The wind gets irregular and weaker. Swell and great cloud towers comes from the northwest. The swell at 12:00 hours rises on 1. 50 m wave height. The fairway ton of no. 16 is just behind us. Simone takes the steering wheel. We turn the bow into the Riffgat and take the waves from the front. By our high bow no drop of splashing water comes on our deck. Loona has most problems. She doesn't have any right hold in the cockpit if the ship rocks. We must find a solution  for the future there. Simone is enthusiastic about the steady up and down. Mr. H. junior and Leo these have secured themselves in the sofas downstairs. The first calls for help of our household come from the ship below meanwhile. Somebody has forgotten the watermelon on the dresser of the kitchen. This one plays now melon bowling with everything which lies on it . The wind remains light and without a solid direction. Again no sailing. We turn around. Everything is horrifying for Loona. Many things on board develop a strange motion.

Eine lange NW´liche Dünung schiebt uns wieder emsaufwärts Richtung Borkum. Immer wieder regnet es kurz und leicht. Der Himmel ist bedeckt und es sieht nach mehr Regen aus. Die Rückfahrt nach Borkum verläuft ruhig. Wir lassen uns Zeit. In der Zufahrt nach Borkum überholt uns die Borkumfähre. Sie kommt aus Emden, bringt Passagiere aus Emden und nimmt Tagesgäste von hier zurück nach Emden mit. Inzwischen ist es 15:30 Uhr geworden. Wir hoffen, noch vor stärkerem Regen fest zu sein. Um 16:10 Uhr machen wir im Kommunalhafen von Borkum an Brücke 4 Ostseite fest. Jetzt erhält Loona den geretteten Badeball. Mit Feuereifer geht sie daran, ihn fachgerecht zu zerlegen. Dann gehen wir alle in Deckung. Es kommt viel und lange Regen. Wieder folgt der Blödsinn mit der Kurtaxe. Loona zahlt, wie gehabt, voll mit. Nur gut, das wir nicht 2 Hamster an Bord haben. Die müssten dann auch beide Kurtaxe bezahlen!

A long NW'liche swell pushes us upriver direction Borkum again. It rains briefly and easily again and again. The sky is covered and it looks like more rain. The return journey to Borkum proceeds quietly. We take our time. The Borkumferry overtakes us in the entrance to Borkum. She comes from Emden, brings passengers from Emden and takes day guests back from here to Emden. It has become 3:30 p. m. in the meantime. We hope to be moored still before heavier rain. We moor on the eastern side of bridge 4 in the municipal port of Borkum at 4:10 p. m. Loona receives the saved beach ball now. With zeal she starts about taking him to pieces professionally. All of us then take shelter. Rain comes much and long. The nonsense follows with the health cure cab again. Loona pays fully as had. It is good we don't have 2 hamsters on board. These then should pay also two health cure cab!

20. August 2013 - Tuesday

Wir legen einen weiteren Hafentag ein. Das Wetter ist sehr unregelmäßig. Nach einem klaren Himmel am Morgen, ist dieser bereits um 10:00 Uhr wieder bedeckt. Den ganzen Tag  ziehen südlich von uns immer wieder Riesenschauer durch. Wir machen kleine Arbeiten an Bord. Batterien des Heizungsthermostats wechseln, Motorwelle fetten, Rauchmelder testen und den Abfluss des Waschbeckens der Heckkabine wieder frei machen. Eben Kleinkram, der sich so ansammelt. Loona hat bei diesem Wetter keine Lust auf neue Abenteuer. Als sie bemerkt, das wir nicht(!) loswollen, verschwindet sie umgehend wieder in ihrem Bett. Unsere pacifico wiegt sich den ganzen Tag in einer flachen Hafendünung. Harry und Jürgen ziehen am Nachmittag noch einmal los in die Stadt, um ein paar Lebensmittel zu besorgen. Am späten Nachmittag läuft dann die "Njord" ein. Unsere Nachbarn aus Weener. Am Abend wird bei uns an Bord wieder lecker gekocht. Mit viel Knoblauch - eigentlich  nichts für Besucher. Ahnungslos kommt gegen 19:30 Uhr die Besatzung der "Njord" vorbei. Die beiden haben es überlebt.

We have another port day. The weather is very irregular. After a clear sky in the morning the sky is already covered again at 10:00 o'clock. Giant showers drift by south of us the whole day again and again. We do small work on board. Changing batteries of the heating thermostat, greasing engine shaft, testing smoke detectors and getting free the sink of the aft cabin again. Just odds and ends which accumulates from time to time. Loona doesn't feel like new adventures in this weather. As she notice that we doesn't want leave the ship she immediately disappears in her bed again. Our pacifico rocks in a flat port swell the whole day. Harry and Jürgen set out to the town in the afternoon once again to get a couple of food. In the late afternoon the "Njord" arrives in. Our neighbors from Weener. In the evening we cook deliciously on board again. With a much garlic - realy nothing for visitors. The crew of the "Njord" comes over unsuspecting toward 7:30 p. m. The two have survived it.

21. August 2013 - Wednesday

Ein herrlicher Morgen erwartet uns. Fast keine Bedeckung, ideal zum Auslaufen aber leider schwachwindig. Wie auch immer, wir müssen heute wieder an die Heimreise denken und wollen nach Delfzijl versegeln. Kurz nach 9 Uhr verlassen wir den Hafen von Borkum. Um 09:45 Uhr erreichen wir die Emsfahrwassertonne 21 und nehmen Kurs emsaufwärts. Alle Segel werden gesetzt. Dann dreht der Wind auf Süd und schläft fast ein. Die Windrichtung ist alles andere als ideal. Wir können kaum die rechte Fahrwasser halten. Um 11:25 Uhr ist der Wind fast weg und wir nehmen die Maschine zur Unterstützung. Die Segel können wieder runter. Das letzte bisschen Wind kommt direkt von vorne. Nur mit Motor geht es nach Delfzijl.

A marvelous morning expects us. Nearly no cloud coverage, ideally for our departure but unfortunately weak windy. Today, we must think of the journey home and want to sail to Delfzijl again. We leave the port of Borkum short after 9 o'clock. At 09:45 hours we reach the Ems river buoy 21 and steer a course upriver. All sails are set. The wind then shifts to south and falls asleep almost. The wind direction is anything but ideal. We can hardly hold the right fairway. At 11:25 o'clock the wind is almost gone and we take the engine to the support. The sails can down again. A last rest of the wind comes directly from the front the. Only with engine we drive to Delfzijl.

 

Da wir mit auflaufendem Wasser in den Zeehavenkanaal einlaufen, ist dieser heute sauber. Keine Abwässer in Sicht. In einer halben Stunde bringen wir den Kanal hinter uns. Der Hafen ist ziemlich voll, doch wir haben Glück. Direkt bei unserer Ankunft legt ein Boot passender Größe ab. Wir haben einen Liegeplatz.

So we come in with the incoming tide into the Zeehavenkanaal, this is clean today. No sewages in view. In half an hour we bring the channel behind us. The port is rather full but we are lucky. Directly on our with our size leaves its berth. We have a berth.

Die Landanschlüsse hier sind nur sehr schwach ausgelegt. Jede Säule hat 6 Steckmöglichkeiten. Mehr als 800 Watt sind jedoch für die Anschlüsse nicht verfügbar. Das kann natürlich nicht funktionieren. Wir haben aber kein weiteres Boot an unserer Säule. 800 Watt nur für uns - das blanke Glück! Der Abend führt uns an Land in ein türkisches Restaurant. Die Bedienung ist nett. Wir sitzen draußen. Da anscheinend draußen um diese Tageszeit kein Alkohol mehr verzehrt werden darf, bekommen wir den Hinweis, unsere Getränke als Apfelsaft auszugeben. Nur für den Fall, das jemand fragen sollte. Andere Länder andere Sitten.

 

The shore connections here are interpreted only very weakly. Every post has 6 connections. More than 800 watts isn't, however, available for all 6 connections. Of course this cannot work. However, we don't have a further boat at our post. 800 watts for us only, the shiny happiness! The evening leads us into a Turkish restaurant ashore. The service is nice. We sit outside. Since no more alcohol may be consumed apparently outside around this time of day, we get the indication to issue our drinks in the form of apple juice. Only in case somebody should ask. Other countries other ways.

 

22. August 2013 - Wednesday

Da wir heute Zeit haben und auf die mitlaufende Tiden nach Emden warten müssen, zieht Jürgen morgens mit Loona los, um frische niederländische Brötchen für unser Frühstück aus Delfzijl zu holen. Erst hat Loona natürlich ihren morgendlichen Spaziergang. Der wird heute besonders lebhaft. In der Nähe des Strandbades hier treffen die beiden auf insgesamt 6 Hunde. Alle so etwa in Loona´s Größe. Mit den dazugehörenden Herrchen und Frauchen. Loona versteht sich sofort mit den niederländisch bellenden Hunden. Dann legen alle los. Wir bekommen eine Hundedarbietung vom Feinsten. Spielen und toben ohne Vorurteile. Genuss und Freude für die Sinne! Weiter geht es zum Bäcker. Doch hier dürfen keine Hunde rein. Die Verkäuferin bemerkt Jürgen´s Zögern und ruft freundlich: "Kommt rein, wir sind hier nicht in Deutschland". Kurz darauf ist sie ganz begeistert von Loona. Wie die so alles ohne Leine macht. Dann geht es wieder an Bord. Die Brötchen wollen gegessen werden. Ab 09:00 Uhr kommt endlich die Sonne durch und es wird wärmer.

Today we got enough time and have to wait for the running tide to Emden. In the morning Jürgen takes off with Loona to bring fresh Dutch rolls for our breakfast from Delfzijl. At first Loona has her morning walk. This one becomes lively today. Near the small public bathing beach here the two meet on a total of 6 dogs. All such as in Loona's size. With the associated masters and mistresses. Loona understand immediately the barking of the Dutch dogs. Then all the dogs starts. We get a dog performance at its best. Play and romp without prejudice. Enjoyment and pleasure for the senses! Next it goes to the bakery. But here may be purely no dogs. The saleswoman noticed Jürgen's hesitation and calls friendly: "Come in, we are not in Germany here". Shortly thereafter, she is very excited about Loona. How Loona so everything does without a leash. Then they go back on board. The rolls will be eaten. From 09:00 o´clock finally comes the sun and it gets warmer.

Wir reinigen noch einmal das Boot und füllen die Frischwassertanks auf. Inzwischen wurden wir eingeparkt. Nach vorne und hinten sind nur noch etwa ein dreiviertel Meter Platz. Um 15:30 Uhr geht es los. Im Zeehavenkanaal habe wir noch die ablaufende Tide als Schiebestrom. Um 16:10 Uhr verabschieden wir uns von der niederländischen Revierzentrale und sind auf der Ems. Nun haben wir die Strömung gegen uns. An Segeln ist mal wieder nicht zu denken. Der ENE´l Wind schläft ein und die Maschine muss arbeiten. Kurz nach 18:00 Uhr sind wir im Emder Außenhafen fest. Wir lassen alles stehen und liegen und fahren direkt in die Stadt zum Fisch essen, denn dort wird um 19:00 Uhr geschlossen. Alles klappt bestens. Der Abend gehört dann der Melone, die auf der Anrichte im Seegang für Unruhe gesorgt hatte. Wir machen sie platt.

We once again clean the boat and fill the fresh water tank on. Meanwhile, we were parked. At the front and back are only about three quarters of a meter square. At 15:30 clock we starts. In the Zeehavenkanaal we still have the outgoing tide as the current slide. At 16:10 clock we say goodbye to the Dutch district headquarters and are on the Ems. Now we have the current against us. No chance to sail again. The ENE'l wind falls asleep and the engine has to work. Shortly after 18:00 o `clock we are firmly in the outer harbor of Emden. We leave everything and go straight into town to eat fish, because there will be closed at 19:00 clock. Everything works perfectly. The evening is only for the melon, which had rolled on the sideboard in waves. We kill the melon.

23. August 2013 - Thursday

Der Tag beginnt bedeckt mit leichten NE´l Wind. Kurz nach 10:00 Uhr legen wir ab nach Weener. Mit geringer Maschinenleistung fahren wir die Ems aufwärts. Bei vollem Flutstrom. Damit schaffen wir problemlos 6 kn. Wir kommen problemlos überall durch. Auch beim Sperrwerk müssen wir nicht warten. Als wir uns bei der Emsbridge zur Passage der Brücke anmelden, weiß der Brückenwärter nichts mit Angaben von Fahrwassertonnen anzufangen. Vor der Hafeneinfahrt nach Weener wird es dann noch einmal eng. Starker Querstrom vor der Schleuse. Zwei Boote raus, ein Binnenschiff aufwärts, ein Binnenschiff seewärts und zwei Bagger vor der Schleuse. Alles geht gut. Um 13:25 Uhr liegen wir in der Seeschleuse Weener. Unser Liegeplatz wartet schon.

The day starts overcast with northeasterly wind. Short after 10:00 o'clock we start to Weener. We drive with a low machine performance upriver. At full high tide current. We make without problems 6 kn with that. We drive without problems everywhere. Also at the Emsbarrier we don't have to wait. When we call the Emsbridge to the passage of the bridge, the bridgeman don´t know anything about fairway tons. Then it turns narrow with the harbor entrance to Weener again. Strong cross current in front of the lock. Two boats coming out, a inland ship upriver, a inland ship seaward and two dredgers in front of the lock. Everything is all right. We lie in the sea sluice of Weener at 1:25 p. m. Our berth already waits.

Unsere Nachbarn kommen und helfen beim Festmachen. Loona ist erst einmal froh wieder in ihrem Hafen zu sein und geht eine Runde toben an Land. Nachdem das Boot sicher fest ist, gibt es noch ein Einlaufbier für die Besatzung. Mit Gruppenfoto. Danach beginnt er Alltag - Wäsche waschen bis zum Abwinken.

Our neighbors come and help us with berthing. Loona is glad to be in her port and goes for a walk to rage ashore again. After the boat is good moored, there still is a arrival beer for the crew. With group photo. After that the daily routine start again - do the laundry till the cow comes home.

 

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